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Dr. med. Knut Sroka

Schätze an Heilkunst

Traditionelle Medizin

China, Ghana, Am Amazonas, Sierra Nevada

Willkommen auf der Webseite von Dr. Knut Sroka.

Ich bin Allgemeinarzt in Hamburg und habe in der Mitte meines Lebens verschiedene Reisen unternommen, um mich näher mit den traditionellen Heilkünsten in Asien, Afrika und Südamerika zu beschäftigen. Auf den folgenden Seiten lade ich Sie ein, mir auf diese Reisen zu folgen.

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Wie kam ich darauf, derartige Reisen zu unternehmen? Was war mein Antrieb?

 

Als jungem Arzt öffneten mir die Arbeiten des Mailänder Pathologen Giorgio Baroldi die Augen und ließen mich vermeintliche medizinische Gewissheiten kritisch hinterfragen. Ich lernte, dass die Herzkranzgefäße vollkommen überbewertet werden und dass ein Herzinfarkt andere Ursachen haben muss als sich verschließende Gefäße. Als die wissenschaftlichen Arbeiten von Baroldi Anfang der Siebziger von der Schulmedizin konsequent unter den Tisch gekehrt wurden, war das für mich Ansporn genug, mich tiefer in die Materie einzuarbeiten.

 

Ich erkannte bald, dass Baroldi mit seiner Kritik an der Bedeutung der Herzkranzgefäße absolut richtig lag. Darüber hinaus wurde mir klar, dass der Entstehung eines Herzinfarkts in vielen Fällen  eine Störung des inneren Gleichgewichts zugrunde liegt. Dieses Thema hat mich mein ganzes Berufsleben lang beschäftigt. Ich habe zahlreiche Arbeiten dazu veröffentlicht. Vor allem habe ich während meiner letzten zehn Berufsjahre ausschließlich Herzpatienten nach dem von mir entwickelten Konzept behandelt. Dabei gelang es, viele Patienten behutsam aus den Schemata schulmedizinischer Leitlinien zu lösen. Auf Herzkatheter und Bypass-OP wurde verzichtet. Mein Ansatz, an der Wiederherstellung der inneren Balance zu arbeiten, erwies sich als sehr erfolgreich. Bei vielen Patienten besserte sich das Herzleiden. Ihr neues Wohlergehen schenkte manchen von ihnen die verloren gegangene Lebensfreude zurück.

 

In meiner Tätigkeit als niedergelassener Allgemeinarzt stand ich voll auf dem Boden der naturwissenschaftlichen Medizin. Ich erkannte allerdings bald den Unterschied zwischen wissenschaftlicher Medizin und Schulmedizin. Die Schulmedizin ist von ökonomischen Interessen durchsetzt. Das geht so weit, dass in bestimmten Bereichen die Wahrheit verbogen wird. So ist durch umfangreiche Studien seit über zwanzig Jahren wissenschaftlich bewiesen, dass Katheter und Bypass keinen Patienten vor einem Herzinfarkt schützen und dass diese Eingriffe kein Leben verlängern. Alle diese Studien werden von offizieller Seite zwar zur Kenntnis genommen, führen jedoch nicht dazu, dass sich an der schulmedizinischen Praxis etwas ändert.

 

Als Richard Nixon, der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, anno 1972 Mao in Peking besuchte, hatte das erhebliche Konsequenzen für mein weiteres Leben. Ein Mitarbeiter Nixons erkrankte in Peking an einer akuten Blinddarmentzündung. Man operierte ihn, wobei zu seiner Narkose lediglich einige Akupunkturnadeln gesetzt wurden, an denen während der OP ständig leichthändig gedreht wurde.

 

Dieses Erlebnis weckte mein Interesse an der Akupunktur. Ich besuchte einen Ausbildungskurs und begann, mich in diese Methode einzulesen. Es folgte ein Wink des Schicksals. Damals war ich als Stationsarzt auf einer Abteilung für Innere Medizin in einem großen Hamburger Krankenhaus tätig. Auf meiner Station lag ein Patient mit einer Schlucklähmung, dem Tag für Tag literweise Flüssigkeit über die Vene zugeführt werden musste. Da ich inzwischen wusste, dass Akupunktur auch bei Lähmungen hilfreich sein könnte, machte ich mich daran, entsprechende Punkte auszuwählen und mir mit Zeichnungen einzuprägen.

 

An einem Freitagnachmittag führte ich meine erste Akupunktur durch. Am Sonnabend trat ich meinen Wochenenddienst an. Strahlend begrüßte mich die Oberschwester mit den Worten: „Er trinkt wieder!“

 

Als ich auf die Fünfzig zuging, begann ich, um die Welt zu reisen. Ich wollte über den Tellerrand der Schulmedizin hinausschauen und authentische traditionelle Heiler aufspüren, um von ihnen zu lernen. Meine erste Reise führte mich als überzeugten Anhänger der Akupunktur verständlicherweise nach China. Im Jahr 1989 auf eigene Faust durch China zu reisen, war ein Abenteuer für sich. Es war Glück, jemand zu treffen, der wenigstens ein paar Brocken Englisch konnte. Schwerpunkt der Reise war eine Hospitation in einer Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Fuzhou, einer Küstenstadt südlich von Shanghai. Da ich inzwischen in der Akupunktur erfahren war, behandelten mich die chinesischen Kollegen auf Augenhöhe wie einen der Ihren. Meine Gastgeber strengten sich an. Sie zeigten mir all ihre Künste, um das Qi zu lenken und dadurch kranken Menschen zu helfen und sie zu heilen.

 

Ein Jahr später bin ich mit meiner Frau Elizabeth und unserem ghanaischen Freund Emanuel quer durch Ghana gereist. Mein ehrliches Interesse, als westlicher Arzt von den lokalen Heilern lernen zu wollen, öffnete uns die Pforten. Wir bekamen Gelegenheit, ihre Naturheilkünste und ihre spirituellen Praktiken aus erster Hand mitzuerleben. Als Höhepunkt wurden wir schließlich eingeladen, an einer Voodoo-Feier an der Atlantikküste teilzunehmen. Eine absolut seltene Ehre, denn Voodoo ist in Westafrika im Prinzip für die Augen von Weißen unzugänglich. In dieser Nacht tat sich mir ein neuer Kosmos auf.

 

Das Volk der Siona lebt am Ufer des Putumayo, einem der großen Zuflüsse vom Andenraum in den Amazonas. Ich besuchte die Siona, weil ihr Schamane ein weithin bekannter Heiler war. Er heilte spirituell und hatte zudem ein einzigartiges Wissen über die Pflanzen im Urwald und deren Heilkräfte. Die Schamanen im westlichen Amazonasbecken arbeiten mit Yajé, einem Gebräu, das in visionäre Welten entführt. Ich machte bei meinen Reisen an den Putumayo und später zu den Shipibo in Peru intensive Erfahrungen mit diesem Trank. In einem Behandlungsritual mit Yajé ist es einem Schamanen gelungen, in der Tiefe meines Wesens eine schwere Blockade zu lösen.

 

Die Sierra Nevada de Santa Marta ist ein Gebirge im Norden Kolumbiens. Als die Spanier um 1600 einen Genozid an den Indigenen der Sierra Nevada verübten, überlebten nur wenige Familien in abgelegenen Gegenden und vor allem in großen Höhen. Aus diesen Gruppen erwuchsen über die Jahrhunderte zwei Völker, die Arhuaco und die Kogi. Diese beiden indigenen Völker leben noch heute in der vorkolumbianischen Tradition. Bei einem Besuch der Arhuaco eröffnete sich mir ihre faszinierende Weltsicht.

 

Anschließend an diese Berichte versuche ich, in einer Zusammenschau die unterschiedlichen Heilmethoden, denen ich auf diesen Reisen begegnet bin, einzuordnen. Den unterschiedlichen Weltbildern, die diesen Heilansätzen zugrunde liegen, stelle ich die moderne quantenphysikalische Weltsicht gegenüber. Dabei zeigt sich eine erstaunliche Nähe zwischen den alten Kulturen und der modernen Wissenschaft.

 

Von all meinen Reisen habe ich stets direkt im Anschluss einen ausführlichen Bericht angefertigt. Diese Berichte habe ich jetzt überarbeitet und mit meinen gescannten Dias von einst zusammengeführt. Daraus ist die vorliegende Website entstanden. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und viel Freude beim Schauen.

Druckversion: Über folgende Links ist es möglich, sich den reinen Text einzelner Kapitel als PDF auf Papier auszudrucken:

China

Ghana

Amazonas

Sierra Nevada
Zusammenschau

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